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  C E L             Confédération Européenne des Laryngectomisés
                                                                                   Europäische Konföderation der Laryngectomierten
                                                                                   European Confederation of the Laryngectomees

 

Wer wir sind und was wir wollen

Dies ist die Webseite der Kehlkopfoperierten, der Kehlkopflosen (Laryngectomierte), der Luftröhrenoperierte (Trachotomierte) und Halsatmer.

Wir sind eine Selbsthilfe - Organisation, mit dem Zweck, Kehlkopfoperierte in einem Verein die nötige Unterstützung, sei es Psychischer, gesellschaftlicher oder finanzieller Art, zu geben.

Nach einer Kehlkopfoperation (Amputation) gibt es automatisch verschiedene Probleme mit der Kommunikation. Es ist aber wichtig, dass der Operierte seine soziale und gesellschaftliche Stellung nicht verliert. Er bleibt, trotz seiner Operation, ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft.

Die C E L ist die Dachorganisation der europäischen Vereine der Kehlkopfoperierten. Die C E L wurde am 5. Juni 1965 in Mailand von 19 Personen aus Frankreich, Belgien, Monaco und Italien gegründet. Die C E L möchte die Interessen der Laryngectomierten und Tracheotomierten in der EU aber auch vor der Öffentlichkeit vertreten. In der C E L sollten alle europäischen Organisationen der Kehlkopfoperierten zusammen geschlossen sein. Die C E L ist politisch und konfessionell neutral.


 

Liebe Mitglieder und Freunde der C E L

 

In tiefer Trauer teilt das Präsidium der C E L mit, dass unser Gründungsmitglied und
langjähriger Präsident

Herr Hans Friedrich Nemnich

im Alter von 95 Jahren sanft entschlafen ist.

Sein Wirken zum Wohle der C E L, aber auch für die Kehlkopflosen generell,
werden wir stets in uns haben und sein Andenken in Ehren halten.

Die C E L verliert einen Vorkämpfer, dem sie viel zu verdanken hat.

Chemnitz im Juni 2010

Für das Präsidium:

Frank Mädler, Präsident


20 Jahre Wende in Europa

20 Jahre humanitäre Hilfe der C E L

 

Die Mauern und der Stacheldraht waren in Europa kaum gefallen, schon setzte eine unbeschreibliche Flut von humanitärer Hilfe ein.

Waren es zuerst Hilfen von Verbänden und Einzelpersonen aus West-Deutschland für Betroffene in Ost-Deutschland, wie der

-Bundesverband der Kehlkopflosen mit Artur Mehring, spendete Einzelposten
und half die 200.000,00 DM Hilfe des Bundes auf den Weg zu bringen.

-Landesverband Bayern half Einzelpersonen und Kliniken und übergab
Spenden an Verbände.

-LV Baden- W. u. BzV Südbaden schickten Spenden an Verbände in Sachsen und Thüringen,

so wurden 1991 schnell internationale Hilfe daraus.

Der LV Bayern nahm sich mit Werner Herold der Betroffenen und Kliniken in Rumänien an, leistete Hilfe ab 1992 in Slowenien und dies in siebenstelliger Höhe. Der LV Sachsen/ BzV Chemnitz leistete von Juni 1992 bis Oktober 2001 humanitäre Hilfe für Kroatien und Bosnien (hier nur Kliniken) mit 22 Hilfskonvois und mehr als sechs Mill. DM , einen sehr großen Beitrag.

Österreich begann 1996 mit der Hilfe für Slowenien, 2000 für Polen, Tschechei und Bosnien und hat hier schon mehr als 180.000,00€ auf den Weg gebracht.

Baden-Württemberg, Rheinland Pfalz und Hamburg haben ebenfalls viele Spenden gesammelt und erfolgreich weitergeleitet.

Einzelspenden mit besonderem Wert gingen;

von Deutschland/Chemnitz nach Kuba, Brasilien, Kenia, Weißrussland und Albanien,

von Österreich nach Polen und Bosnien,

von Deutschland/Runkel nach Kroatien und Slowenien.

Aus dieser „unvollständigen" Auflistung ist zu ersehen, wie die C E L geholfen hat, Betroffenen in Osteuropa zu unterstützen und auf Anfrage, in der Welt zu helfen!

Dabei sind hier die persönlichen Hilfen von mehr als vierzig Betroffenen aus Deutschland, sechs aus Österreich und vier aus der Schweiz nicht unschätzbar, denn die Hilfe mit Know-how ist zwar darstellbar aber nicht in Geld auszudrücken!

Als Präsident der C E L war ich selbst auf Einladung des armenischen Verbandes 8 Tage in Yerevan und habe dort sowohl den Verband als auch dem Sozial- und Gesundheitsministerium Ratschläge bei der Versorgung Kehlkopfloser gegeben.

Dankesbriefe, bei der C E L jederzeit eingereicht, belegen diese Taten unserer Vereinigung.

Patenschaftsverträge seitens Sachsens mit Kroatien und Polen zu Hilfe und Unterstützung auf dem Gebiet der Kehlkopflosenarbeit, sowie gegenseitigen Besuchen von Seminaren, (wie mit Österreich), unterstreichen die internationale Verbindung der C E L Mitglieder.

Kein Kehlkopfloser wird von uns abgewiesen, wenn er Hilfe braucht, nur diese kann und wird auch in Zukunft niemals mit Geld erledigt werden. Wir waren und sind finanziell nicht in der Lage mit Geld zu helfen und es würde auch nicht unseren Statuten gerecht werden.

Unsere C E L und ihr Präsidium wünschen sich eine gute Zusammenarbeit aller europäischen Staaten zum Wohle der Betroffenen!!

Die oft gestellte Frage von Mitgliedstaaten von denen, die es waren oder werden wollen, was bekommen wir für unseren Beitrag, ist stets befremdend für uns!

Unsere Arbeit wird überall gewürdigt - von Betroffenen, die Hilfe erhielten, von der AEH oder von Regierungen. Leider stehen noch immer Länder wie Frankreich, Italien, Niederlande und Großbritannien außen vor und haben nur Ausreden zu einer Mitgliedschaft. Vielleicht fürchten diese Staaten auch nur die Mitarbeit?

Ein Grundbeitrag von 120,00 € pro Verein ist doch wohl für jedes Land möglich, oder?? Dieser Sockelbetrag wird um 25 Cent pro Mitglied aufgestockt -

(Beispiel: 100 Mitglieder = 120,00€ + 25,00€ = 145,00 €).

Eine so moderate Beitragszahlung gibt es selten bei Verbänden!

Doch  wir machen weiter und hoffen, dass viele Länder, so wie 2008 Norwegen, wieder mitarbeiten.

 

Meldet Euch wir sind dankbar!

Euer Frank Mädler, Präsident

 

 

Das Rehabilitations-Zentrum Bad Reichenhall, ist weit über die Grenzen hinaus bekannt für seine gute Führung. Kehlkopfoperierte finden hier eine erstklassige Pflege. Die Klinik Alpenland heisst Sie willkommen.

 


NEWS, neuste Nachrichten der C E L:

Armenien

Durch unseren Einsatz bei der Deutschen Botschaft in Armenien wurden in der Zeit vom 6. Oktober bis 30. Oktober 2009 Schwestern angelernt, Patienten betreut und ein Erfahrungsaustausch praktiziert. Die Kosten des Projektes, seit März 2008 geplant, beliefen sich auf 7500.00 € und wurden von der Botschaft getragen.
Es war ein langwieriges Problem bis zur Ausführung, wurde aber von den beiden Logopäden des IDF in Köln bestens gemeistert.
Die Unterstützung der Deutschen Botschaft war hervorragend und auch der Deutsche Logopädenbund hatte am Erfolg einen Anteil.
Für uns als C E L ist es ein Schritt in die richtige Richtung der Verbesserung in den Mitgliedsländern, die ein solches Know-how brauchen.

Serbien

Seit Februar 2009 bemüht sich Herr Selja Omerovic und ich in Serbien einen Landesverband zu gründen. Materielle Hilfe von der C E L in Form von Hilfsmittel (aus dem Depot der C E L) wurde in Höhe von etwa 9000.00 € geleistet.
Am 13. 08. 2009 wurde, nach fast zwei Monaten, dem Antrag der Staatsverwaltung zugestimmt.
Am 04. 10. 2009 legte Herr Omerovic den Antrag zur Aufnahme in der C E L vor und leistete den Beitrag für 2010.
Ein wahrer Grund zu Freude, sind wir doch sicher, dass Serbien in die Fussstapfen von Kroatien und Slowenien tritt und einen gut funktionierenden Verband aufstellt.
Die Zusammenarbeit des gegründeten Verbandes mit der Klinik ist sehr gut. Das staatliche Fernsehen Serbiens hat darüber schon berichtet und ein Video gedreht. Alles in allem ein Erfolg.

Welches Land wird sich als Nächstes eintragen? Wie schon gesagt, es hat noch viel Platz an unserem Tisch. Neue Länder sind willkommen.

Frank Mädler, Präsident

Und wo ist Eure Mitteilung? Haben Sie etwas zu berichten, schreiben Sie es uns!


Protokolle

Die Protokolle der Delegiertenversammlung vom 25./26. 06. 2010 sind in Vorbereitung, sowie in
Arbeit zur Übersetzung.

Wir bitten um etwas Geduld.


Forderung des Bundesverbandes der Kehlkopflosen und Kehlkopfoperierten
an die europäische Union. (EU)

Die volle Eingliederung der Menschen mit Behinderung in die europäische Gesellschaft muss ein wichtiges Ziel der Sozialpolitik in der EU sein. Die Menschen mit Behinderungen in Europa müssen alle Hilfe erhalten, die sie für ein gesundheitlich und sozial gesichertes Leben benötigen.

Der Bundesverband der Kehlkopflosen und Kehlkopfoperierten erhebt hierzu eine Reihe von Forderungen, die zum einen alle Menschen mit Behinderungen und zum anderen Kehlkopflose und Kehlkopfoperierte betreffen.

1. Ausweis für Behinderte Menschen / Ausgleich von Nachteilen

Die vielfältigen Nachteile der Menschen mit Behinderungen müssen durch soziale Regelungen ausgeglichen werden. Diese Regelungen sind auf der Grundlage eines Ausweises für Menschen mit Behinderung anzuwenden.

Der Ausweis für Menschen mit Behinderungen muss europaweit gültig sein und anerkannt werden. Dem Inhaber des Ausweises sind zumindest die in den jeweiligen Staaten geltenden Rechte für Menschen mit Behinderungen zu gewähren.

2. Medizinische Rehabilitation

Es muss allen Menschen mit Behinderungen eine umfassende medizinische Rehabilitation nach jeweils neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen durch entsprechende rechtliche Regelungen gesichert werden.

3. Stimmliche Rehabilitation

Kehlkopflose und Kehlkopfoperierte müssen das Recht haben, an Massnahmen zur medizinischen und stimmlichen Rehabilitation in qualifizierten Einrichtungen in den Staaten der EU teilzunehmen, ohne dass ihnen dadurch Nachteile entstehen.

4. Hilfsmittel

Kehlkopflose und Kehlkopfoperierte benötigen eine quantitativ und qualitativ gute Versorgung mit bestmöglichen Hilfsmitteln. Hierfür sollen europaweit einheitliche Standards festgelegt werden. Dabei sind die Organisationen der Menschen mit Behinderungen in die Beratung einzubeziehen.

5. Internet

Es soll Kehlkopflosen und Kehlkopfoperierten in allen Staaten der EU ungehinderter Zugang zum Internet ermöglicht werden.

6. Flugreisen

Es soll Kehlkopflosen und Kehlkopfoperierten ohne Einschränkungen ermöglicht werden, mit einem Flugzeug zu reisen. Hierzu müssen hinsichtlich der Beatmung im Notfall entsprechende Hilfsmittel (Sauerstoffadapter) bereitgestellt werden. Weiter soll wegen eventuell notwendiger Inhalationen und Schleimabsaugungen ein Anspruch auf einen Platz im Flugzeug gewährt werden, der einen schnellen und ungehinderten Zugang zum Toilettenraum ermöglicht.

Januar 2008


Wir möchten für jedes Land in dieser Homepage eine Seite in seiner Landessprache erstellen. Geben Sie uns ihre Angaben.

Vielleicht möchtest Du uns Deine Meinung sagen oder eine Diskussion beginnen? Im Gästebuch hat es noch Platz!  Wir freuen uns über einen neuen Eintrag.

Mein Gästebuch

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Jährlich sich wiederholende Sitzungen der C E L:

Vorstandsitzung;                mindestens 1x im Jahr.

Präsidialsitzung;                 jährlich. Sitzung aller Präsidenten der angeschlossenen Länder.
                        

Delegiertenversammlung; mindestens 1x alle 4 Jahre. Höchste Instanz der C E L.
                                             Nächste ausserordentliche Delegiertenversammlung im April 2011 in Kassel

                                             Änderung der Statuten und Neuorganisation. Abänderung des Namens.

                                           

 

Informationen zur C E L  unter:   kehlkopflos@arcor.de  oder  info@halsatmer.at


Der Vorstand der C E L setzt sich wie folgt zusammen:

 

Der Präsident: Frank Mädler, Deubners Weg 10, D-09112 Chemnitz

 

 

Der Vize-Präsident: Miloš Manestar, H. Macanivica 2, HR-10110 Zagreb

 

Der Finanzverwalter: Peter Maly, Bahnstrasse 48, A-2345 Brunn am Gebirge

 

Der Generalsekretär: Armin Brunner, Stanserstrasse 74, CH-6373 Ennetbürgen

 

Der Beisitzer: Andrzej Trawinski, ul. B. Glowackiego 8 a, PL-65001 Zielona Góra

Der Vorstand bleibt in dieser Zusammensetzung noch bis April 2011.

An der ausserordentlichen Delegiertenversammlung in Kassel gibt es Neuwahlen.
 


 

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